Philosophie
Was mich leitet.
Stabilität
Der größte Mehrwert guter Beratung liegt in der Begleitung, nicht in der Produktauswahl. Ruhe bewahren, wenn Märkte schwanken. Was das in Zahlen bedeutet.
Unabhängigkeit
Ich bin keiner Bank und keinem Produktanbieter verpflichtet. Das Zuwendungsverbot nach § 34h GewO schreibt das gesetzlich fest.
Evidenz
Jede Empfehlung muss sich an nachprüfbaren Daten messen lassen. Auch der Verzicht auf einen Produktkauf kann die richtige sein.
Prognosefreiheit
Die Aufteilung Ihres Vermögens folgt Ihrem Anlagehorizont, nicht meiner Einschätzung zum nächsten Quartal. Auch das Rebalancing folgt festen Regeln.
Faktor-Investing.
Bestimmte Eigenschaften von Unternehmen sind langfristig mit höheren Renditen verbunden, sogenannte Renditefaktoren. Meine Anlagestrategie nutzt sie systematisch, statt auf Prognosen zu setzen.
Marktprämie (Equity)
Aktien können langfristig mehr abwerfen als risikolose Anlagen. Die Überrendite ist die Entlohnung für das Marktrisiko.
Günstig bewertete Unternehmen (Value)
Günstig bewertete Unternehmen können langfristig mehr abwerfen als teuer bewertete. Dokumentiert von Fama & French (1992).
Kleinere Unternehmen (Size)
Kleinere Unternehmen weisen historisch höhere Renditen auf als große Konzerne. Das höhere Risiko wird langfristig entlohnt.
Profitable, stabile Unternehmen (Profitability)
Hohe Profitabilität und solide Bilanzen tragen durch turbulente Marktphasen.
Faktorprämien seit 1964.
Kumulierte Wertentwicklung von 100 € investiert seit 1964: Markt als Benchmark (gestrichelt) versus kombinierte Faktor-Portfolios, mit echten Daten aus der Fama-French Forschungsdatenbank.
Quelle und Hinweise
Quelle: Fama-French Forschungsdatenbank (Ken French Data Library), Datenstand: Mai 2026. Logarithmische Skala. Dargestellt sind wissenschaftliche Bruttorenditen ohne Berücksichtigung von Produktkosten (z. B. TER) und Steuern, die eine reale Anlegerrendite mindern würden. Einzelne Faktorprämien können je nach Marktphase über Jahre ausbleiben und einen negativen Beitrag leisten. Die vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Systematisch statt spekulativ.
| Kriterium | Aktiver Ansatz | Faktorbasierter Ansatz |
|---|---|---|
| Vorgehen | Marktprognosen | Systematische Strategie |
| Selektion | Auswahl einzelner Gewinner | Breite Diversifikation |
| Entscheidungen | Emotional & situativ | Regelbasierter Prozess |
| Grundlage | Hohe Unsicherheit | Wissenschaftliche Evidenz |
Mein Ansatz
Breite Diversifikation über Regionen und Anlageklassen
Systematische Gewichtung von Renditefaktoren
Einsatz kosteneffizienter Fonds und ETFs ohne Ausgabeaufschlag und ohne Kickbacks
Regelmäßige Überprüfung und Rebalancing des Portfolios inkl. Steueroptimierung
Breit diversifiziert *
Anlageklassen
Weltweit
Wissenschaftlich
Günstige Produkte
Risikogerecht
* Anlageklassen: Beispielallokation. Regionen: weltweite Aktienmarktkapitalisierung zum 31.12.2025, gerundet.Quelle: Dimensional, Bloomberg-Daten.
